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Weltklassik am Klavier

Musikalischer Hochgenuss in Friedrichskoog

Der Tourismus-Service Friedrichskoog möchte Liebhabern klassischer Klaviermusik den Genuss der wunderbaren Werke aus Barock über Romantik bis zur Moderne vor Ort in Friedrichskoog ermöglichen, Jugendlichen den Zugang zur klassischen Musik erleichtern und jungen internationalen Ausnahmepianisten mit ihren bewundernswerten Fähigkeiten eine Tür öffnen.

Drei Musikgrößen haben die haben die Schirmherrschaft  bei „Weltklassik am Klavier International“ übernommen: Der aus Finnland stammende Pianist Matti Raekallio ist seit 2007 Professor an der Juilliard School New York und arbeitet an vielen Musikzentren Europas. Prof. Bernd Goetzke ist an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover tätig. Dort gründete er ein Institut zur Frühförderung für Hochbegabte. Prof. Lars Vogt (mehrmals SHMF) ist an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover tätig.

Die drei Musikprofessoren garantieren junge Künstler von hoher Qualität. Sie zeichnen sich aus durch gewonnene internationale Wettbewerbe und besondere Persönlichkeiten. Sie kommen aus China, England, Israel, Japan, Korea, Italien, Polen und Rußland. Bevorzugt werden Klavierwerke tradioneller und moderner Klassik. Komponisten wie Beethoven, Balakirew, Liszt, Mendelssohn, Mozart, Mussorgsky, Ravel, Smetana, Schubert, Schumann und Tschaikowsky stehen im Vordergrund. Die jungen und talentierten Pianistinnen und Pianisten aus aller Welt geben sich die Ehre, Meisterwerke der klassischen Musik aus allen Epochen ihrem Publikum näher zu bringen.

Weltklassik Konzert-Programm 2019

07. April 2019 - SINA KLOKE mit Werken von Schumann, Debussy und Brahms

SINA KLOKE
Geschätzt für feinsinniges Klanggespür und beachtliche Virtuosität gilt die mehrfach ausgezeichnete Sina Kloke als äußerst vielversprechende deutsche Nachwuchskünstlerin. Die Presse lobt ihr farbiges Spiel für Intensität und Noblesse und sieht das musikalische Talent der Pianistin bereits im Begriff die Tradition der großen Interpreten fortzusetzen. Regelmäßig gastiert sie bei renommierten Festivals und in internationalen Musikzentren. Zu aktuellen Höhepunkten zählen ihr Debüt in der Carnegie Hall New York sowie beim Moritzburg Festival. Anfang der Saison 2018/19 erschien ihr Album "Enescu Piano Works" beim Label MDG: "Eine hervorragende CD mit einer hinreißenden Interpretation." (Pizzicato Magazin) "Exakt, spontan, instinktsicher und fein gleichermaßen." (Süddeutsche Zeitung)

"Weltklassik am Klavier - Siedend heiß und eisig kalt - Charakterstücke und Miniaturen!"
Clara Schumann war eine der bedeutendsten Musikerinnen ihrer Zeit. Doch als Komponistin wurde sie lange Zeit unterschätzt. 2019 jährt sich ihr Geburtstag zum 200. Mal. Auch die intensive Freundschaft der herausragenden Pianistin zu Johannes Brahms trug dazu bei, dass Clara Schumann der Nachwelt in Erinnerung blieb.
Debussy gehört zu dem kleinen Kreis an Leuten, die im 19./20. Jahrhundert die Perspektive der Menschen komplett verändert hat. Debussy war darum bemüht, von den traditionellen musikalischen Formen abzurücken und beschäftigte sich dazu intensiv mit traditioneller Musik außereuropäischer Kulturkreise. Besonders die arabische Musik, die 1889 mit der Weltausstellung nach Paris kam, hatte großen Einfluss auf ihn. Ein Programm der Kontraste, zwischen heiß und kalt, purer Romantik und impressionistischer Tonsprache.

05. Mai 2019 - JOHANN BLANCHARD mit Werken von Liszt, Bizet, Chaminade, Chopin und Ravel

JOHANN BLANCHARD
Johann Blanchard wurde 1988 in Frankreich geboren und lebt seit 1992 in Deutschland. Er wuchs in einer musikalischen Familie auf, wo er die klassische Musik schätzen lernte. Im Alter von sechs Jahren erhielt er seinen ersten Klavierunterricht, den er später am Musikgymnasium Weimar fortführte. In dieser Zeit spielte er seine ersten Konzerte als Solist sowie mit Orchester. 2006 führte ihn der Weg nach Rostock, wo er sein Studium mit Auszeichnung abschloss. Parallel studierte er an der Universität in Wien. Während seiner Studienzeit war er Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen in internationalen Wettbewerben. Johann Blanchard möchte die Begeisterung für das eigene Musizieren gern teilen, daher unterrichtet er gern, u. a. am Schweriner Konservatorium.

"Weltklassik am Klavier - Überraschend anspruchsvoll: Salonmusik!"
Die Salonmusik wird oftmals fälschlicherweise als leicht eingängige Musik bezeichnet, doch ist sie im allgemeinen wirklich so oberflächlich? Schließlich wurde die Musik der großen Meister auch im Salon uraufgeführt und gespielt! Mit Sicherheit beweisen die hier präsentierten Werke - die tief religiösen von Liszt - "Funérailles und Jeux d'eaux à la Villa d'Este" - die opernhaften "Lieder ohne Worte", die "Bilder vom Rhein von Bizet oder die klangschönen Melodien von Chaminade" oder Chopin sowie die improvisatorischen "Valses nobles et sentimentale"s von Ravel - so viel mehr zu sein als nur Unterhaltungsmusik ohne Tiefgang... Da der Begriff "Salonmusik" die verschiedensten Bereiche umfasst - so u.a. auch die Entwicklung der kommerziellen Hausmusik - soll man hier ihren artistisch und musikalisch wertvollen Aspekt erleben und diese einmalige (Salon-) Musik hören und genießen.

02. Juni 2019 - NADEZDA PISAREVA mit Werken von Rameu, Ravel und Mussorgsky

NADEZDA PISAREVA
Nadezda Pisareva gewann die Silbermedaille und den Kammermusikpreis des "Scottish International Piano Competition" 2010 in Glasgow, den Publikums- und 3. Preis beim Val Tidone International Piano Competition 2015 in Italien und ist Preisträgerin des "Bärenreiter-Urtext Preis" im Rahmen des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD 2014 in München. 2015 debütierte sie in der Moskauer Philharmonie und trat beim Verbier Festival auf. Als Solistin hat Nadezda unter anderen mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra in Glasgow und Orchestre Royal de Chambre de Wallonie in Bruxelles zusammengearbeitet. Sie hat zwei CDs veröffentlicht: Das Programm der ersten Solo CDs ist dem Komponisten Robert Schumann gewidmet. Die zweite CD besteht aus Kammermusikwerken für Saxofon und Klavier und war eine Zusammenarbeit mit der Saxofonistin Hannah Stoll und Deutschland Radio Kultur. Nadezda studierte in Moskau und in Berlin.

"Weltklassik am Klavier - Bilder einer Ausstellung!"
Manchmal kann man durch Malerei die Musik besser verstehen - und umgekehrt erklingt manchmal in der Seele fast Musik, wenn man Bilder betrachtet. Diese beiden Künste standen sich immer schon sehr nah. Die große Tradition der französischen Komponisten Rameau und Couperin ahmt mit der Musik die Natur nach. Im 20. Jahrhundert haben die Franzosen Debussy und Ravel diese Tradition noch weiter entwickelt und sie noch raffinierter und reicher gemacht. Auf der anderen Seite waren sie auch von der russischen Musik des 19. Jahrhunderts stark inspiriert: so stark, dass Ravel sogar eine Orchesterfassung der Bilder einer Ausstellung von Mussorgsky komponiert hat. In diesem Programm geht es um Bilder in der Musik, und man kann hören, wie reich und tief solche Programmmusik sein kann.

01. September 2019 - ALEXANDER YAKOVLEV mit Werken von Rachmaninow

ALEXANDER YAKOVLEV
In der Zeit von 2006 bis 2014 wurde Alexander Yakovlev mit über 55 ersten Preisen in renommierten internationalen Klavierwettbewerben ausgezeichnet. 2010 gewann er den Wettbewerb in der japanischen Stadt Takamatsu und machte eine Konzerttournee durch ganz Japan. Nach dieser Konzerttournee nannte ihn die Zeitschrift "Chopin" einen der aussichtsreichsten Musiker seiner Generation. Seine letzten Konzertsaisons führten Yakovlev in die USA (inkl. Debüt in Lincoln Center und Carnegie Hall), nach Deutschland, Italien, Korea, Rumänien, Spanien, Japan. Der Pianist trat mit solch erstklassigen Sinfonieorchestern wie dem Berlin Symphony Orchestra, Tokyo Metropolitan Orchestra und Cincinnati Symphony Orchestra auf. Auch erwähnenswert ist sein Debüt im Dezember 2014 mit dem Sinfonieorchester des Petersburger Marientheaters unter Leitung von Valery Gergiev.

"Weltklassik am Klavier - Hummelflug - und was Rachmaninow noch Schönes stibitzte...!"
Sergej Rachmaninow war einer der großartigsten und höchstbezahlten Pianisten seiner Zeit und seit Liszt der einzige, der als Komponist und Dirigent gleichermaßen Berühmtheit erlangte. Begabt mit einem phänomenalen Gedächtnis vermochte Rachmaninow eine Symphonie nach nur einmaligem Hören auswendig auf dem Klavier zu spielen! Ungeachtet seines Ruhms führte er ein zurückgezogenes Leben im Kreise seiner russischen Familie, seiner Freunde und Kollegen. Seine umfangreiche Korrespondenz zeugt von seiner Feinfühligkeit und Großzügigkeit und seinem ausgeprägtem Sinn für Humor und Ironie. Rachmaninoff schrieb über zwanzig Klaviertranskriptionen eigener und fremder Werke. Transkriptionen ermöglichten auch das Aufführen von symphonischen Werken, wenn kein Orchester zur Verfügung stand. Ein Meister der Evolution!

06. Oktober 2019 - TORU OYAMA mit Werken von Mozart, Debussy und Chopin

TORU OYAMA
Toru Oyama ist ein japanischer Pianist, der seine musikalische Erfahrung und Leistung kontinuierlich ausgebaut hat. Ursprünglich studierte er englische Literatur in Tokyo, bevor er nach Europa zog, um am Royal College of Music in London und am Konservatorium Utrecht Musik zu studieren. Toru Oyama spielt Soloklavier, aber auch sehr gerne Kammermusik, und er tritt überall in Europa, natürlich in Japan und auch regelmäßig in Indonesien und Malaysia auf. Wenn er auch ein breites Spektrum klassischer und romantischer Komponisten zu bieten hat, so spezialisiert er sich doch gern auf das französische Repertoire - Fauré, Debussy und Ravel. Auch wenn die eigenen Auftritte im Vordergrund stehen, so widmet sich Toru Oyama besonders gerne der Weiterbildung junger Pianisten. So unterrichtete er die besten jungen Pianisten Indonesiens am Jakarta Conservatory of Music, wo er zum "Artist in Residence" ernannt wurde. Einige Medien haben über seine Erfolge berichtet, so u.a. auch BBC TV.

"Weltklassik am Klavier - Fernweh! Alla Turka und Chopin!"
Viele Komponisten verliehen in ihren Werken ihrer Sehnsucht Ausdruck nach fernen Ländern. Im 18. Jahrhundert wurde alles plötzlich alles Türkische modern! Mozart übernahm den Klang türkischer Militärkapellen in den letzten Satz seiner beliebten Sonate. Die "Poissons d’or" aus der zweiten Serie der Images von Debussy wurden nach seinen eigenen Worten von japanischen Lackarbeiten inspiriert, die goldene Koi-Karpfen darstellen. Mazurka und Polonaise sind zwar polnische Tänze, allerdings war Chopin während der Komposition von op. 59 und op. 61 seit 15 Jahren nicht in seiner Heimat gewesen! Während der Entstehung der Barcarole, einem venezianischen Gondellied, war Chopin schwerkrank und äußerte, er würde - für nur einige Stunden unter der Sonne - Jahre seines Lebens eintauschen. Das Publikum wird auf eine musikalische Reise in ferne Länder mitgenommen!

03. November 2019 - LUIZA BORAC mit Werken von Wieck-Schumann, Schumann und Brahms

LUIZA BORAC
Wenn das keine Lorbeeren sind: laut der englischen Zeitschrift Gramophone ist "Luiza Boracs einziger Rivale Dinu Lipatti". Auch Joachim Kaiser spricht in der Süddeutschen Zeitung von einer Virtuosin von "erstaunlicher Brillanz“ - einer poetischen Künstlerin. Die gebürtige Rumänin begann ihre Musikausbildung mit vier Jahren. Jeweils mit der höchsten Auszeichnung schloss sie ihr Studium an der Musikhochschule Bukarest und später die Solistenklasse an der Hochschule für Musik und Theater Hannover ab. An letzterer war sie Studentin von Professor Karl-Heinz Kämmerling, den sie auch acht Jahren als Assistentin begleitete. Luiza Borac ist Gewinnerin von Preisen in rund 30 Wettbewerben, doch besonders stolz ist sie auf den BBC Music Award 2007 für die Weltpremiere der Einspielung der Klavierwerke von George Enescu. Folgerichtig promovierte Luiza Borac 2014 über das Klavierwerk George Enescus - summa cum laude. Luiza Borac arbeitet eng mit verschiedenen international bekannten Wohltätigkeitsorganisationen zusammen. Dazu gehören u.v.a. das MENORAH Projekt für die jüdischen Opfer im nord-deutschen Schaumburg-Lippe.


"Weltklassik am Klavier - 'So zart und musikreich' - Clara Schumann zum 200. Geburtstag'!"
Clara Schumann, geborene Wieck (Leipzig 13. Sept. 1819 – 20. Mai 1896 Frankfurt/Main) gilt als die berühmteste Pianistin des 19. Jahrhunderts. Sie startete ihre ungewöhnliche Karriere als pianistisches „Wunderkind“ und stand sechs Jahrzehnte lang auf den Konzertpodien Europas. Clara Wieck-Schumann war ihre eigene Konzertmanagerin, Komponistin, Ehefrau des Komponisten Robert Schumann, brachte acht Kinder auf die Welt, von denen sieben erwachsen wurden, Freundin, Ratgeberin und geschätzte Kollegin berühmter Musiker wie Wilhelmine Schröder-Devrient, Pauline Viardot-Garcia und Joseph Joachim, Klavierpädagogin und Herausgeberin der Werke ihres verstorbenen Mannes. Auch war sie die große Liebe des 14 Jahre jüngeren Komponisten Johannes Brahms. Clara und Robert Schumann sind das be­rühm­teste Paar der deutschen Mu­sik­ge­schich­te.

Um klassische Musik auch der jüngeren Generation zugänglich zu machen, ist der Eintritt für Jugendliche bis zum 18 Lebensjahr kostenfrei. Die Veranstaltungen finden im Haus des Kurgastes statt.

  • Wann? Jeweils Sonntag, 17.00 Uhr
  • Wo? Haus des Kurgastes, Koogstraße 141, 25718 Friedrichskoog-Spitze
  • Eintritt: Erwachsene: 20€; Studenten: 15€; Jugend (bis 18 Jahre): Eintritt frei!
  • Tickets: erhalten Sie direkt an der Abendkasse oder per Reservierung im Tourismus-Service Friedrichskoog
  • Weitere Informationen auf www.weltklassik.de.